Hautanalyse
Pigmenttyp, UV-Schäden, Hautbarriere und mögliche Gegenanzeigen fachärztlich einordnen.
Lasermedizin · Nicht-ablative fraktionierte Lasertherapie · Berlin
Der nicht-ablative fraktionierte 1940-nm-Laser setzt kontrollierte Mikroimpulse in oberflächennahen Hautschichten. Er kann Pigmentunregelmäßigkeiten, UV-bedingte Veränderungen, raue Textur und feine Linien schrittweise verbessern – ohne die Haut flächig abzutragen.
Vier Schritte zur Behandlung
Pigmenttyp, UV-Schäden, Hautbarriere und mögliche Gegenanzeigen fachärztlich einordnen.
Haut reinigen und bei Bedarf eine lokale Betäubungscreme einwirken lassen.
30–45 MinutenMikrothermische Zonen gleichmäßig und passend zu Areal, Hauttyp sowie Ziel setzen.
20–35 MinutenHaut beruhigen und konsequenten Lichtschutz sowie Pflege für die Regeneration festlegen.
ca. 5 MinutenTechnischer Überblick · Kennzahlen
Die wichtigsten technischen Merkmale stehen bewusst am Anfang. Energie, Dichte, Passagen und Eindringtiefe werden für Hauttyp, Areal und Pigmentmuster individuell gewählt.
Kontrollierte Wärmezonen entstehen nahe der Hautoberfläche, ohne die Epidermis flächig abzutragen.
Fraxel 1550 nm dringt typischerweise tiefer in die Dermis ein und wird stärker für Narben, strukturelle Unruhe und Kollagenremodelling eingesetzt. Beide Wellenlängen können bei passender Indikation kombiniert werden.
Thulium in der Behandlung
Das 1940-nm-Handstück wird in gleichmäßigen Bahnen über das vorbereitete Areal geführt. Die Parameter werden passend zu Pigmenttyp, Hautbarriere, Areal und gewünschter Ausfallzeit festgelegt.

Indikationen · Preisorientierung
Wählen Sie die passende Indikation direkt in der jeweiligen Zeile. Daneben konfigurieren Sie Areal sowie eine, drei oder sechs Thulium-Behandlungen und aktivieren bei Bedarf einzelne Zusatzmodule.

Thulium 1940 nm. Thulium 1940 nm kann UV-bedingte Pigmentunregelmäßigkeiten und ausgewählte oberflächliche Feldveränderungen adressieren. Aktinische Keratosen werden vorab fachärztlich beurteilt; je nach Befund können andere leitliniengerechte Verfahren vorrangig oder ergänzend sein.

Thulium 1940 nm. Bei ausgewähltem Melasma oder postinflammatorischer Hyperpigmentierung ist eine zurückhaltende, individuell abgestimmte Behandlung möglich. Rezidive oder eine Verschlechterung können nicht ausgeschlossen werden; konsequenter Lichtschutz und Nachsorge sind Teil des Konzepts.

Thulium 1940 nm. Die fraktionierten Mikroimpulse können oberflächliche Rauigkeit, fein wirkende Linien und vergröbert erscheinende Poren schrittweise verbessern. Intensität und Sitzungszahl werden auf Hauttyp, Areal und gewünschte Ausfallzeit abgestimmt.
Die drei Farbfotos dienen der anschaulichen Einordnung der Indikationen und zeigen keine Vorher-/Nachher-Serie. Pigmentierte oder aktinisch veränderte Läsionen werden vor einer Laserbehandlung fachärztlich untersucht.
Warum fraktioniert behandeln?
Der Laser behandelt die Oberfläche nicht flächig, sondern in einem Raster aus kleinen thermischen Zonen. Das umgebende Gewebe unterstützt die Heilung; Pigment- und Strukturveränderungen entwickeln sich schrittweise.
Solare Lentigines und diffuse Photopigmentierung können nach einer Behandlungsserie gleichmäßiger wirken.
Raue Oberfläche, feine Linien und vergröbert wirkende Poren können schrittweise verbessert werden.
Rötung, Schwellung, Trockenheit, ein bronzierter Ton und feine Schuppung sind vorübergehend möglich.
UV-bedingte Pigmentierung und Melasma können erneut auftreten; dauerhafter Lichtschutz bleibt entscheidend.
Was Sie vor der Behandlung wissen sollten
Erwartbare Heilungsreaktionen und dokumentierte Ereignisse werden bewusst getrennt dargestellt. Die Farbstufen helfen bei der Einordnung; sie ersetzen keine persönliche ärztliche Aufklärung.
Rötung, Wärmegefühl, leichte Schwellung, Trockenheit, bronzierter Ton und feine Schuppung sind mögliche frühe Reaktionen.
In der Studie mit 54 Personen wurden unmittelbar danach Rötung bei 88 % und Schwellung bei 70 % dokumentiert, jeweils mild bis moderat.
Drei leichte Melasma-Rezidive und ein milder Ausschlag bildeten sich im Studienverlauf zurück.
Quelle: Waibel & Schallen, 54 Personen und 172 Behandlungen. Die Werte beziehen sich auf dieses Studienprotokoll und sind keine individuelle Vorhersage. Weitere mögliche Risiken sind postinflammatorische Hyper- oder Hypopigmentierung, Herpesreaktivierung, Infektion, Blasen, Krusten und sehr selten Narben. Publikation ansehen ↗
Was kann ich Tag für Tag erwarten?
Wählen Sie einen Tag. Die Darstellung zeigt den typischen Wechsel der sichtbaren Reaktionsphasen – nicht die Häufigkeit bei Patientinnen und Patienten.
Rötung, Wärmegefühl und leichte Schwellung stehen typischerweise im Vordergrund.
Schematische Orientierung: Die Prozentwerte visualisieren nur die relative Dominanz der Reaktionsphasen innerhalb dieser Grafik. Sie sind keine klinischen Häufigkeiten. Verlauf und Intensität können deutlich abweichen.
Nach der Thulium-Behandlung
Rötung und leichte Schwellung können direkt nach der Sitzung am stärksten sein. Danach sind Trockenheit, ein bronzierter Ton und feine Schuppung möglich. Intensität und Dauer hängen vom Protokoll und Areal ab.
Täglich hohen breitbandigen Lichtschutz verwenden und direkte Sonne meiden. Das ist besonders bei Pigmentneigung und Melasma entscheidend.
Milde Reinigung und die empfohlene Feuchtigkeitspflege verwenden. Reiben, Peelings, Retinoide und reizende Wirkstoffe zunächst pausieren.
Sauna, sehr heißes Duschen und intensiver Sport können Rötung oder Schwellung verstärken und werden nach individuellem Plan pausiert.
Bei Blasen, starken Schmerzen, zunehmenden Krusten, nässenden Arealen, deutlicher Pigmentzunahme oder Verschlechterung bitte zeitnah Kontakt aufnehmen.
Was sagt die Forschung zu 1940 Nanometern?
Direkte 1940-nm-Daten werden klar von ergänzenden Studien zur verwandten 1927-nm-Wellenlänge getrennt. Studiendesign, Ergebnisse und Einschränkungen lassen sich pro Hauptpublikation aufklappen.
54 Personen mit gutartigen pigmentierten Veränderungen im Gesicht oder am Körper erhielten bis zu drei Behandlungen. Drei unabhängige Dermatologen bewerteten randomisierte Vorher-/Nachher-Aufnahmen verblindet.
Die Nachher-Aufnahme wurde in 91 % der Bildpaare korrekt erkannt. Pigment und Hauttextur verbesserten sich; schwere behandlungsbezogene Ereignisse wurden nicht berichtet.
Prospektive Studie mit bis zu drei 1940-nm-Behandlungen und verblindeter fotografischer Bewertung einen Monat nach der Behandlung.
Der mittlere Pigment-Verbesserungsscore lag bei 2,0 auf einer Skala von 0 bis 4; 62 % der behandelten Areale zeigten eine Texturverbesserung.
Überwiegend Frauen, Hauttypen I–IV, kurze Nachbeobachtung und Herstellerunterstützung. Langzeitwirkung und Übertragbarkeit auf Melasma bleiben begrenzt.
Ergänzende Publikationen
Elf Personen mit Photodamage wurden behandelt. Die Arbeit beschrieb Verbesserungen bei Pigment, feinen Falten und Elastose sowie ein oberflächennahes thermisches Muster; die kleine Gruppe begrenzt die Aussagekraft.
Bei 40 eingeschlossenen Personen führten zwei 1927-nm-Behandlungen zu moderaten bis deutlichen Verbesserungen. Die verwandte Wellenlänge liefert Kontext, ist aber kein direkter 1940-nm-Nachweis.
Bei drei Personen wurden kleine Bauchhautareale mit 5 oder 20 mJ pro mikrothermischer Zone und 20 % Abdeckung behandelt. Biopsien dokumentierten die Heilung von unmittelbar danach bis sechs Wochen.
Breite und Tiefe der fraktionierten Koagulationszonen nahmen mit der Energie zu. Die umgebende Epidermis blieb erhalten; klinisch wurden nur milde, vorübergehende Rötung und Schwellung beobachtet.
Kleine mechanistische Humanstudie mit seriellen Biopsien an nicht kosmetisch behandelten Bauchhautarealen.
Die Arbeit bestätigt ein fraktioniertes Muster mit lokalen Zonen von Koagulation und anschließender Heilungsreaktion.
Nur drei Personen, Bauchhaut statt Gesicht und keine klinische Wirksamkeitsprüfung. Die Autoren waren mit dem Hersteller verbunden; die Histologie wurde unabhängig beurteilt.
Ergänzende Publikationen
25 asiatische Teilnehmende erhielten drei Behandlungen auf einer Gesichtshälfte. Klinische und histologische Verbesserungen wurden beschrieben; etwa eine Woche Heilungszeit wurde angegeben.
27 Frauen erhielten zwei Behandlungen. Objektiv gemessene Pigmentwerte verbesserten sich nach einem Monat; ein Teil des Effekts näherte sich nach drei Monaten wieder dem Ausgangswert.
Die frühe Humanstudie untersuchte einen nicht-ablativen fraktionierten 1940-nm-Laser bei photogeschädigter Gesichtshaut und verband klinische Bewertung mit histologischer Charakterisierung.
Die Autoren beschrieben ein für Hauterneuerung geeignetes oberflächennahes Verletzungsmuster, klinische Verbesserungen und eine im Vergleich zu traditionellem Resurfacing geringere Ausfallzeit.
Prospektive, institutionell geprüfte Pilotstudie bei elf Personen mit Gesicht-Photodamage.
Pigment, feine Falten und Elastose wurden als verbessert beschrieben; histologisch reichten fokale Veränderungen ungefähr 200 µm tief.
Sehr kleine, frühe Studie ohne große Kontrollgruppe. Die Ergebnisse begründen Plausibilität, aber keine verlässliche individuelle Erfolgswahrscheinlichkeit.
Ergänzende Publikationen
24 Personen mit Gesicht-Photodamage und aktinischen Keratosen erhielten bis zu vier Behandlungen. Die verwandte 1927-nm-Wellenlänge wurde als feldgerichtete Option untersucht; dies ersetzt keine 1940-nm-spezifische Evidenz.
Laser plus Tretinoin wurde mit Laser plus Vehikel verglichen. Beide Gruppen verbesserten sich; ein zusätzlicher Vorteil durch Tretinoin war nicht belegt.
Gut zu wissen
Thulium 1940 nm ist eine oberflächennah wirkende, nicht-ablative fraktionierte Lasertherapie. Entscheidend sind die korrekte Diagnose der Pigmentveränderung, ein zurückhaltendes Protokoll und konsequenter Lichtschutz.
Häufig werden zwei bis drei Sitzungen im Abstand von mehreren Wochen geplant. Bei milden Veränderungen kann eine einzelne Behandlung sinnvoll sein; bei chronischer Photopigmentierung können Erhaltungsbehandlungen erforderlich werden.
Nach Abklingen von Rötung und Schuppung kann die Oberfläche gleichmäßiger wirken. Pigmentveränderungen und Textur werden über mehrere Wochen beurteilt. Sonneneinwirkung kann das Ergebnis wieder abschwächen.
Je nach Intensität sind einige Tage Rötung, Trockenheit, ein bronzierter Ton und feine Schuppung möglich. Make-up und gesellschaftliche Aktivitäten richten sich nach Hautreaktion und ärztlicher Empfehlung.
Nein. Beide Verfahren sind nicht-ablativ und fraktioniert, adressieren aber unterschiedliche Tiefen. Thulium 1940 nm wirkt oberflächennäher; Fraxel 1550 nm zielt stärker auf dermale Struktur und Narbenremodelling.
In ausgewählten Fällen kann eine Thulium-Behandlung erwogen werden. Melasma ist jedoch rezidivneigend und kann sich durch Wärme, UV-Exposition oder Entzündung verschlechtern. Deshalb sind Diagnose, zurückhaltende Parameter und langfristiger Lichtschutz besonders wichtig.
Nein. Melanozytäre Nävi und diagnostisch unklare Pigmentläsionen werden nicht kosmetisch überlasert. Sie müssen zuvor dermatoskopisch beziehungsweise histologisch abgeklärt werden.
Gründe für eine Verschiebung oder gegen eine Behandlung können aktive Infektionen, offene Wunden, ungeklärte Pigmentläsionen, bestimmte Medikamente, frische intensive UV-Exposition, Schwangerschaft oder eine erhöhte Neigung zu Pigmentstörungen sein. Die individuelle Prüfung erfolgt vor jeder Sitzung.
Ein Termin · individuell kombiniert
Thulium 1940 nm kann allein eingesetzt werden. Bei passender Indikation kann im selben Termin Fraxel 1550 nm für tiefere dermale Ziele ergänzt werden. PRP oder eine Infusionstherapie können das Konzept nach ärztlicher Prüfung erweitern.



Kann nach derselben Vorbereitung ergänzt werden, wenn neben Pigment und Oberfläche auch tiefere Texturunruhe oder Narben adressiert werden sollen.

Eigenblutplasma kann als separat geplante regenerative Komponente ergänzt werden. Zeitpunkt und Anwendung werden individuell festgelegt.

Eine Infusion kann bei passender medizinischer Fragestellung als begleitende Komponente in ein größeres Behandlungskonzept aufgenommen werden.
Noch etwas unklar?
Schreiben Sie uns. Wir melden uns zu Indikation, Pigmentdiagnostik, Ausfallzeit, Kombinationen oder Preisorientierung zurück.
SkinBerlin · Berlin-Schöneberg
Vereinbaren Sie eine fachärztliche Thulium-Beratung. Wir ordnen Pigmentmuster, Hauttyp, Areal, Intensität, Sitzungszahl, Kombinationen und erwartbare Ausfallzeit transparent ein.