Gesicht und Wangen
Bei Gesichtserschlaffung, nachlassender Festigkeit, abgesunkenen Wangen und sogenannten Hängebäckchen.
Hochfokussierter Ultraschall erreicht tiefere Gewebeschichten und ermöglicht eine nichtoperative Straffung und Konturierung.
HIFU arbeitet nicht mit Laserlicht, sondern mit hochintensiv fokussierten Ultraschallwellen. Die Energie wird in vorher festgelegten Tiefen gebündelt und erzeugt dort kleine thermische Impulse.
Je nach Kartusche können unterschiedliche Ebenen der Dermis, der Unterhaut und im Gesicht die Übergangszone zur oberflächlichen Muskel-Faszien-Schicht angesprochen werden.
Die Wahl der Tiefe richtet sich nicht allein nach dem Behandlungsareal, sondern nach Anatomie, Gewebedicke und dem individuellen Ziel.
Die 1,5-mm-Tiefe kann oberflächennahe Bindegewebsstrukturen ansprechen und wird abhängig von Region und Hautdicke eingesetzt.
Die 3,0-mm-Tiefe unterstützt die Behandlung tieferer dermaler Bindegewebsstrukturen und wird häufig mit weiteren Tiefen kombiniert.
Die 4,5-mm-Tiefe zielt im Gesicht auf die tiefe Muskel-Faszien-Ebene und unterstützt insbesondere die Konturierung des unteren Gesichtes.
Nicht jede Tiefe ist für jede Region geeignet. Entscheidend sind Anatomie und Gewebedicke sowie das individuelle Behandlungsziel.
Bei Gesichtserschlaffung, nachlassender Festigkeit, abgesunkenen Wangen und sogenannten Hängebäckchen.
Bei einer weicheren Jawline oder weniger klar definierten Kinn- und Untergesichtskonturen.
Bei einem Doppelkinn, lockererem Gewebe und nachlassender Kontur sowie bei ausgewählter Halserschlaffung.
Abhängig von Gewebedicke und Aufsatz kann HIFU auch an Oberarmen, Bauch, Oberschenkelinnenseiten und oberhalb der Knie eingesetzt werden.
HIFU eignet sich besonders, wenn oberflächliche Verfahren nicht mehr ausreichend erscheinen, ein operatives Facelift jedoch noch nicht erforderlich oder nicht gewünscht ist.
Keine Schnitte und keine operative Veränderung der Gesichtszüge.
Die Energie wird präzise in vorab festgelegten Gewebeschichten abgegeben.
Der Straffungseffekt entwickelt sich schrittweise durch körpereigene Umbauprozesse.
In der Regel ist eine zeitnahe Rückkehr in den normalen Alltag möglich.
Die wichtigsten Aussagen sind zunächst kompakt sichtbar. Studiendesign, Ergebnisse und Einschränkungen lassen sich bei Interesse einzeln aufklappen.
Von der ärztlichen Untersuchung bis zur Rückkehr in den Alltag wird jeder Schritt individuell geplant.
Wir beurteilen Haut, Gewebe und Konturen. Behandlungsziel, realistisches Ergebnis, Ablauf und mögliche Risiken werden ausführlich ärztlich besprochen.
Behandlungsregionen, geeignete Tiefen und die benötigte Anzahl der Ultraschalllinien werden individuell festgelegt und markiert.
Die Impulse werden systematisch in den vorgesehenen Gewebeschichten abgegeben.
Nach der Hautkontrolle erhalten Sie individuelle Hinweise für die Zeit nach der Behandlung.
Die angeregten Umbauprozesse entwickeln sich allmählich und zunehmend natürlich.
Gemeint sind meist leichte bis mäßige Haut- und Gewebeerschlaffungen .
HIFU ist keine kleinere Form eines Facelifts und kann einen notwendigen chirurgischen Eingriff nicht ersetzen. Bei leichter bis mäßiger Gewebeerschlaffung kann die Behandlung jedoch eine interessante nichtoperative Möglichkeit sein.
Hautdicke, Fettverteilung und Gesichtsform bestimmen gemeinsam mit dem Ausmaß der Erschlaffung, ob HIFU sinnvoll ist.
Der Preis richtet sich vor allem nach der Anzahl der geplanten Ultraschalllinien . Areal, Gewebedicke und benötigte Tiefenkombination werden vorher ärztlich eingeschätzt.
Doppelkinn und begrenzte Kieferkontur
Hängebäckchen, Jawline und Unterkinn
Individuelle Kombination der Gesichtszonen
Für ein begrenztes Areal unterhalb des Kinns. Tiefen und Linienzahl werden nach Untersuchung festgelegt.
Vorläufige Preisorientierung: Die endgültigen Kosten werden nach ärztlicher Untersuchung und geplanter Linienzahl transparent festgelegt.
HIFU ist nichtinvasiv, aber nicht frei von Nebenwirkungen. Eine sorgfältige Auswahl von Aufsatz, Tiefe, Energie und Areal ist entscheidend.
Wärme, Ziehen oder Schmerzen, Rötung, leichte Schwellung und Druckempfindlichkeit können auftreten.
Vorübergehendes Kribbeln, Taubheitsgefühl, Überempfindlichkeit oder kleine Blutergüsse sind möglich.
Selten sind Verbrennungen, Pigmentveränderungen, Nervenreizung oder vorübergehende Muskelschwäche möglich.
Der Effekt kann geringer als erhofft, verzögert oder seitendifferent ausfallen. Eine Nachbehandlung kann sinnvoll sein.
Die Straffung entwickelt sich schrittweise. Erste Veränderungen können früher auffallen, während die Gewebeumbauprozesse über Wochen bis Monate weiterlaufen.
Viele Menschen können zeitnah in den Alltag zurückkehren. Rötung, Schwellung oder Druckempfindlichkeit können vorübergehend sichtbar beziehungsweise spürbar sein.
Die Wahrnehmung ist individuell. Häufig werden Wärme, kurze Impulse, Ziehen oder ein tiefes Druckgefühl beschrieben.
Nein. HIFU kann bei leichter bis mäßiger Erschlaffung eine nichtoperative Option sein, erreicht aber nicht die Veränderung eines chirurgischen Facelifts.
Das hängt vom Ausgangsbefund, Ziel und individuellen Verlauf ab. Häufig wird zunächst eine Behandlung geplant und das Ergebnis später kontrolliert.
In der ärztlichen Beratung prüfen wir Gewebe, Hautdicke, Konturen und realistische Behandlungsziele.